FÜNF HÖFE
DAS NEUE ALTE HERZ DER STADT
Die FÜNF HÖFE – ein Ort, der München verbindet.
Ein Ort zum Entdecken, Genießen und Verweilen. Zum Flanieren zwischen internationaler Mode, inspirierender Kunst und außergewöhnlicher Architektur. Zum Ankommen bei einem Cappuccino am Morgen, einem entspannten Lunch oder einem Aperitif am Abend. Ein urbaner Treffpunkt, der die Lebendigkeit der Stadt mit stilvoller Gelassenheit vereint – und Menschen jeden Tag aufs Neue begeistert.
Im Herzen der Münchner Innenstadt entstand mit den FÜNF HÖFEN ein einzigartiges CityQuartier, das seit 2001 Shopping, Gastronomie, Kultur und Arbeiten auf besondere Weise verbindet. Auf historischem Boden, dem einstigen Sitz der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank sowie der Bayerischen Vereinsbank, lädt das Quartier zum Entdecken, Genießen und Verweilen ein.
Geprägt von der Architektur des renommierten Schweizer Büros Herzog & de Meuron, vereinen die FÜNF HÖFE im traditionsreichen Kreuzviertel historische Substanz und moderne Gestaltung. Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 2003 zählen sie zu den Wahrzeichen der Münchner Innenstadt – ein Ort, an dem sich urbanes Lebensgefühl, Kunst und Genuss auf einzigartige Weise begegnen.
Frischer Wind in jahrhundertealter Historie
Im historischen Herz der Stadt zwischen Marienplatz, Promenadeplatz, Salvatorplatz und Theatinerstraße ist neues Leben entstanden: Auf rund 17.000 Quadratmetern bietet das Quartier einen vielfältigen Kosmos aus mehr als 60 Shops sowie zahlreichen Cafés, Bars und Restaurants. Mittendrin befindet sich die Kunsthalle München mit wechselnden Ausstellungen – von Rembrandt, Tizian und Bellotto bis zu Giacometti, Lüpertz und Baselitz sowie Werkschauen von Jean Paul Gaultier und Peter Lindbergh.
Momente, Begegnungen und Anregungen machen jeden Aufenthalt einzigartig. Die FÜNF HÖFE vereinen Mode, Lifestyle, Kunst und Genuss, Moderne und Historie in einem architektonischen Gesamtkunstwerk, das Jahr für Jahr Millionen Besucher anzieht.
Ensemble zwischen Historie und Moderne
Der Entwurf der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron – die später auch Projekte wie die Allianz Arena in München, das Olympiastadion in Peking und die Elbphilharmonie in Hamburg realisierten – zitiert die Innenhöfe der nahe gelegenen Münchner Residenz und interpretiert diese für den zeitgenössischen Stadtraum neu. Gleichzeitig wurden großzügige neue Räume für die Kunsthalle München geschaffen und historische Gebäudestrukturen behutsam in das neue Quartier integriert.
Von außen sind die Dimensionen des Areals kaum erkennbar. Erst im Inneren entfaltet sich die räumliche Qualität des Ensembles: Transparenz, Großzügigkeit und Vielfalt prägen die Architektur. Ein ständiger Wechsel zwischen offenen und überdachten Bereichen, historischen Fassaden und modernen Eingriffen sowie urbanem Leben und ruhigen Rückzugsorten charakterisiert das Quartier.
Die räumliche Struktur wird durch ein fein abgestimmtes Netz aus Passagen und Höfen bestimmt. Während der Perusahof und die Prannerpassage in Ost-West-Richtung verlaufen, bilden Viscardihof, Salvatorpassage und Maffeihof die Nord-Süd-Achse des Ensembles. Diese Wegebeziehungen schaffen Orientierung, Durchlässigkeit und eine klare räumliche Identität.
Die Höfe
Die Identität des CityQuartier FÜNF HÖFE wird maßgeblich durch seine namensgebenden Höfe geprägt. Sie bilden eigenständige Stadträume mit unterschiedlichen Charakteren und schaffen eine abwechslungsreiche Abfolge von Plätzen, Passagen und Aufenthaltsbereichen. Zu den offiziellen FÜNF HÖFEN zählen der Viscardihof, Portiahof, Perusahof, Maffeihof und der Amirahof. Ergänzt wird das Ensemble durch den Promenadehof, der Teil des Quartiers ist, jedoch nicht zu den namensgebenden fünf Höfen gehört.
An Decken und Wänden begegnen sich unterschiedlichste Gestaltungselemente: raffinierte Spiegeleffekte, schimmernde Glaspailletten, üppige Begrünung und überraschende Lichtinszenierungen. Immer wieder fällt Tageslicht an Orten ein, an denen man es nicht erwartet. So wird Geschichte lebendig und zeitgenössische Architektur unmittelbar erlebbar. Die Höfe und Passagen entfalten dabei eine besondere Atmosphäre, die das Quartier weit über seine Funktion als Einkaufs- und Geschäftszentrum hinaus prägt.
Viscardihof
Der Viscardihof bildet einen zentralen urbanen Platz des Ensembles. Er verbindet die unterschiedlichen Bereiche des Quartiers und dient als Ort der Begegnung und des Aufenthalts. Über dem Hof schwebt die Spiralkugel „ Sphere“ des isländisch-dänischen Künstlers Olafur Eliasson und prägt den Raum als markantes Kunstwerk.
Portiahof
Der Portiahof fungiert als Übergangsort zwischen unterschiedlichen architektonischen Epochen. Historische und zeitgenössische Architektur treten hier in einen spannungsvollen Dialog. Der seitlich angelegte Hof bringt mit Wasser, das über die Fassade läuft, ein beinahe mediterranes Ambiente in den Block und verleiht dem Ort eine besondere atmosphärische Qualität.
Perusahof
Der Perusahof verbindet Innen- und Außenraum auf besondere Weise. Eine markante Öffnung in der Decke – ein „Schlitz“ – lässt Licht, Regen und Außenraum in die Passage eindringen und schafft eine direkte Verbindung zum Himmel.
Ab dem dritten Obergeschoss wird diese Öffnung als eine Art Matta-Clark’sches Loch in einer großen Wiesenfläche wahrnehmbar. Der Hof steht zudem in direkter Beziehung zur Kunsthalle München und deren von Herzog & de Meuron entwickelter Oberlichtarchitektur.
Die Fassade ist durch Blendläden aus gekanteten Bronzelochblechen geprägt, die einen Übergang zwischen öffentlichem Stadtraum und privaten Bereichen formulieren.
Maffeihof
Der Maffeihof verbindet historische Gebäudestrukturen mit moderner Nutzung und trägt wesentlich zur urbanen Vielfalt des Quartiers bei. Er wurde vom Architekten Ivano Gianola (Studio Gianola) entworfen, der auch das südlich der FÜNF HÖFE gelegene Areal des Schäfflerhofs gestaltete.
Amirahof
Der Amirahof ist nach dem Münchner Rechtsgelehrten Professor Karl von Amira (1848–1930) benannt. Die Architekten Hilmer & Sattler und Albrecht gestalteten ihn als grüne Wohninsel in der Innenstadt. Dachgärten, runde Plattenelemente und eine differenzierte Begrünung prägen den Hof. Strenge Vorgaben des Ensemble- und Denkmalschutzes bestimmten die Gestaltung wesentlich. Die Taubenmarie-Statue mit Brunnen erinnert an ein Münchner Original, das über viele Jahre hinweg täglich Tauben fütterte.
Promenadehof (ergänzender Innenhof)
Der Promenadehof ergänzt das Ensemble als ruhiger, privater Innenhof. Er vermittelt zwischen den Bauphasen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts sowie den Eingriffen des 20. und 21. Jahrhunderts. Er gehört zum Quartier, zählt jedoch nicht zu den namensgebenden FÜNF HÖFEN.
Offen für Künstler aus aller Welt
Das künstlerische Konzept der FÜNF HÖFE ist von Internationalität und Offenheit geprägt. Geometrische und biomorphe Formen, reflektierende Oberflächen und überraschende Materialwirkungen schaffen immer neue Wahrnehmungsebenen.
Besonders markant sind die von der Künstlerin Tita Giese gestalteten hängenden Gärten in der Salvatorpassage. Rund 60 Topfpflanzen hängen hier scheinbar schwerelos von der Decke. Mit einer Länge von etwa zehn bis zwölf Metern gelten sie als eine der größten Installationen dieser Art weltweit.

Im Gewölbe der Prannerpassage erzeugen Glaspailletten aus der Mayerschen Hofkunstanstalt komplexe Lichtreflexe. Im Viscardihof ergänzt die Spiralkugel von Olafur Eliasson das räumliche Erlebnis. Weitere Arbeiten von Thomas Ruff und Rémy Zaugg sowie zahlreiche ortsspezifische Kunstinterventionen prägen das gesamte Quartier.
Der perforierte Stahlvorhang an der Theatinerstraße bildet einen markanten Abschluss und verbindet Kunst und Architektur zu einem durchgängigen Stadterlebnis.
Ein Quartier mit unverwechselbarer Identität
Die FÜNF HÖFE vereinen Historie und Moderne, Architektur und Kunst, Konsum und Kultur zu einem dichten urbanen Gefüge. Der Entwurf von Herzog & de Meuron schafft ein Stadtquartier, das historische Strukturen respektiert und zugleich neue räumliche Qualitäten eröffnet. Die Kombination aus Passagen, Höfen, Kunst und Architektur macht die FÜNF HÖFE zu einem der prägnantesten innerstädtischen Projekte Münchens – und zu einem Ort, der sich immer wieder neu entdecken lässt.